HYPIE HYPIE

FR/29/07/16
Beginn 23:00
Eintritt 15€
12€ < 24:00

HYPIE HYPIE
MACHINEDRUM
Ninja Tune/Los Angeles, US
SCHLACHTHOFBRONX
Blurred Vision / München
TAMING THE WHITE RHINO
Hypie Hypie/Muc
DEMINT
Basswerkstatt/Muc
RAS
Basswerkstatt/Muc
SEAHORSE
Basswerkstatt/Muc
TOP SHOTTA
Ruffhouse/Muc
VJ KAUNDOWN
Rumpeln/Muc

Neulich bei Twitter: „I’ve got a long life ahead of me, and many styles/directions will be experimented with. I hope you all stay along with me for the ride“. So optimistisch verkündet Travis Stewart aka Machinedrum, dass man von ihm musikalisch weiterhin fast alles erwarten kann, nur keinen Stillstand. Dabei hat der in North Carolina geborene und in NYC/LA/Berlin residierende Elektro-Produzent schon eine ziemliche Sound-Achterbahnfahrt hinter sich. Ein Spezialist für treibende Beats scheint er schon während seiner Schulzeit gewesen zu sein. Da spielte er nicht nur die Marching Snare Drum in der High School-Band, sondern auch die Djembé in einem Ensemble für afrikanische Musik. Recht bald flammte das Interesse an elektronischer Musik auf, schon mit 19 Jahren veröffentlichte er sein erstes Album unter dem simpel-genialen Namen Machinedrum. Ging es Travis Stewart anfangs darum, das Spannungsfeld zwischen HipHop und Jungle auszuchecken, wurde sein Sound mit der Zeit immer atmosphärischer – u.a. nachzuhören auf seinem 2013er „Vapor City“-Album. Dass er in den vergangenen Jahren dem Chicagoer Footwork-Sound zugewandt und daraus auch 2016 noch viel Inspiration zieht, zeigen seine aktuellen Veröffentlichungen. Mit „Folding Time“ ist gerade erst das zweite Album seines Projekts Sepalcure erschienen und die Machinedrum-Single „Dos Puertas“ beweist, dass er auch trappen kann, allerdings meilenweit origineller als die 0815-Brostep-Bagage. Angesichts des 11. Clubgeburtstags trifft Travis Stewart nun auf eine ganze Armada von Münchner Bass-Elektro-DJs und -Produzenten. Allen voran natürlich auf die beiden Herren von der Schlachthofbronx. die dank ihres „Blurred Vision“-Soundsystem-Projekts auf den Geschmack des In-der-Mitte-der-Crowd-Performens gekommen sind. So viel Volksnähe war nie bei Hypie Hypie. Und das, obwohl Bene und Jakob auf dem besten Weg sind, auch die Münchner Hochkultur-Szene zu erobern. Das kürzlich im Magazin der Bayerischen Staatsoper erschienene Schlachthofbronx-Porträt ist da nur der Anfang. Darauf einen Crémant!

www.schlachthofbronx.com
https://ninjatune.net/machinedrum/

Mai 2017
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Grenzfrequenz
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